Raubfischinselcamp 31.08.-02.09.2012
Das Traditionelle Raubfischcamp wurde auch in diesem Jahr auf der Insel in Krondorf durchgeführt. Das dritte Camp im Angeljahr der Angelfreunde, sollte auch in diesem Jahr eigentlich als Raubfischcamp abgehalten werden. Jedoch zeigte es auch in diesem Jahr, dass man als überzeugter Karpfenangler schon einiges an Basiswissen für den erfolgreichen Ansitz auf Waller & Co mitbringen sollte. Freundlicherweise hat uns unser Angelfreund Armin wieder seine Boote zur Verfügung gestellt und seine Teilnahme am Camp mitsamt seiner Erfahrung als Wallerangler sorgte zumindest dafür, dass die für uns ungewohnten Montagen auf Waller richtig im Gewässer platziert waren. Schwere Montagen in der fließenden Naab ausbringen, das geht nur wenn man einen Guide dabei hat, der hilfreich zur Seite steht. Abgespannte Bojenmontagen führten aber leider nicht zum Erfolg zumal ein Ansitz über zwei Nächte auch wohl eher einem Glückstreffer gleichen würde. Ein Waller konnte auch heuer nicht angelandet werden. Nichtsdestotrotz überließ man selbstverständlich nichts dem Zufall und so wurden natürlich auch Karpfenruten ausgelegt. Auch dies zeigte, wie schwierig es ist, in einem Gewässer mit einem großen natürlichen Futterangebot, Karpfen von unseren ansonsten gut fangenden Boilies zu überzeugen. Am Samstag in den Abendstunden war unserem Brauni ein spektakulärer Full-Run vergönnt, und so konnte er an diesem Wochenende noch einen kugelrunden Spiegler jenseits der 20-Pfd. Marke verzeichnen. Ein außergewöhnlich langer Drill ging dem anschließenden Trophäenfoto voraus, die Freude über den kapitalen Fang lag bei allen Teilnehmern und so gab es auch ausreichend Gesprächsstoff am Lagerfeuer. Ein wunderbares Angelcamp inmitten der Natur, abgeschieden auf einer Insel, was will man mehr. Unser Dank gilt natürlich unserem Angelfreund Armin, der die Boote zur Verfügung stellte und am Sonntagmorgen alles wieder an das Festland ruderte – ohne ihn wäre dieses Camp definitiv nicht möglich. Die Erwartungen an die Fangquote dieses Camps sind erfahrungsgemäß nicht sehr hoch angesiedelt, deshalb kann man auch wenn man nicht so viele Fische fängt einen absolut positiven Verlauf des Ausfluges in der Vereinsgeschichte verbuchen. (gr 02.09.2012)